„On / Off“ – Kraków Loves Adana mit Video zu neuer Single

5. November 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Still und heimlich spielten sich Kraków Loves Adana mit ihrem Debütalbum „Beauty“ in so manches Herz, ein Nachfolger wurde von den Fans umso heißer erwartet. Die Band selbst sorgte auf ihrem Blog schon vor Wochen durch einen mysteriösen Countdown für Spannung. Dieser endet am 11. November, dem Tag an dem „On / Off“, die erste Single vom neuen Album, als 7″ erscheinen wird. Die B-Side der Platte heißt „Skin & Bones“. Das neue Album ist für Anfang 2012 angekündigt.

Die Wartezeit darauf lässt sich durch das Video zur neuen Single erheblich verkürzen: Gewohnt minimalistisch und ruhig sind diese vier Minuten neuen Hörmaterials. Ciceks tiefe Stimme, Bass, Keyboard, eine Gitarre mit Delay und ein vereinzelt einsetzender Percussionbeat genügen völlig, um den vertrauten Sound herzustellen, zu dem durch die verzerrte E-Gitarre des Refrains eine neue, wenn auch dezente, Rohheit hinzukommt. Beim ersten Hören wirkt dieser Song wenig beeindruckend, gegen Ende, spätestens aber beim zweiten Hören dann die Feststellung, dass er sich festgesetzt hat, in einem selbst. Eine Qualität, die sich schon über weite Teile des ersten Albums erstreckte. Zusammen mit den düsteren und gut geschnittenen Hell/Dunkel („On/Off“)-Bildern des Videos ergibt sich ein fast hypnotisches Ganzes.

Am besten lässt das Video jeder selbst auf sich wirken. Noch zwei kurze Informationen zum Schluss: Die Regie des Videos führte Hagen Decker und das Album wird, wie schon beim ersten Mal, von Johann Scheerer produziert und bei Clouds Hill/Rough Trade erscheinen.

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Hail to the Nerd

4. September 2010 § 3 Kommentare

Willkommen zum heutigen UTE-Thementag! Heute werden wir einen kleinen Ausflug in die Welten der Computerspiele unternehmen und uns anhören und anschauen, auf welche unterschiedliche Weise PC-Spiele und deren Soundtracks Musik beeinflussen, von selbstgemachter 8bit-Musik bis hin zum Popsong oder Orchesterkonzert.

Fangen wir mit einem Video zu Pornophoniques Song Take me to the Bonuslevel an. Das Video wurde, wie alle Musikvideos der Band, von Fans gemacht und besteht aus einem Zusammenschnitt von Spielszenen, die stellenweise an den Songtext angelehnt sind. Der setzt sich wiederum aus Formulierungen zusammen, die aus Computerspielen herausgegriffen sind, bzw benutzt diese als Metaphern für Alltägliches.

Ein ähnlicher Zugang zu PC-Spielen findet sich natürlich auch in der Popmusik, z.B. in Songtext und Musikvideo des Songs Endboss von Rapper Marteria. Der Name des Liedes deutet’s natürlich schon an und die meisten werden die Figuren, die da so bunt durch’s Bild hüpfen wohl kennen.

Eine ganz besondere Verbindung von Spiel und Musik sehen wir in dem nächsten Video von Rymdreglage. Die beiden Schweden bauen ihre Musikvideos selbst, komplett aus Legosteinen. Um Bewegung darstellen zu können wird also erst ein Muster gebaut, dann wird es abfotografiert und, nachdem ein paar Steine versetzt wurden, wieder fotografiert, usw. Gezeigt werden dabei Figuren aus Computerspieleklassikern, wie zB PacMan. Unterlegt wird das Ganze dann von Rymdreglages instrumentaler 8bit-Musik. Hier das Video zu 8bit-trip:

Ein ganz besonderes Spektakel zeigt das folgende Video. Hier spielt ein Orchester die Themen von bekannten Spieleklassikern nach und hebt diese so aus dem gewohnten 8bit-Hörumfang heraus und liefert den endgültigen Beweis für die Qualität von Spielmusik, was sich auch an der Größe und Beliebtheit dieser Events vor allem in den USA zeigt. Die Reaktionen des Publikums sind natürlich auch ein Indiz.

Zum Abschluss unserer heutigen Sendung ein Stück aus dem Soundtrack des Rollenspiels Gothic 3, welcher der Welt von Myrthana zusätzlich zur schönen Grafik Leben einhaucht (zum Glück kann ja Musik keine Bugs enthalten). Der komplette Soundtrack ist auf CD erhältlich und wurde von Kai Rosenkranz komponiert und mit dem Orchester der Bochumer Symphoniker und der Mittelalterband Corvus Corax sowie weiteren Musikern eingespielt. Das Video zeigt Screenshots und Artworks des Spiels.

Und auf besonderen Wunsch hin hier noch ein kleiner Nachtrag: Das Eminence Symphony Orchestra spielt das von Nobuo Oematsu für das Spiel Final Fantasy VII komponierte Stück One Winged Angel.

Marteria aka Marsimoto

4. September 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

…heißt eigentlich Marten Laciny und wurde in Rostock geboren, rappt mit viel Wortwitz nun jedoch schon seit einigen Jahren von Berlin aus.

Durch sein aktuelles Album Zum Glück in die Zukunft wächst sein Bekanntheitsgrad von Woche zu Woche. Mal reinhören, Videos gucken und die komplette (fast unglaubliche) Biografie lesen kann man hier.

Pornophonique

4. September 2010 § 2 Kommentare

Die Vorstellung auf der Bandhomepage drückt’s perfekt aus:

„eine gitarre. ein gameboy. ein c64. zwei typen.“

Wem das noch nicht reicht, findet genau da auch noch mehr Infos und vor allem: Richtig gute 8bit/LoFi-Musik kostenlos zum Download. Natürlich freuen sich die beiden über eine Spende.

Kraków Loves Adana

31. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

… sind Deniz Cicek und Robert Heitmann. Die Band stammt aus Freiburg, ihr Debut Beauty nahmen sie allerdings im (wegen seiner einmaligen Ausstattung fast schon legendären) Studio Clouds Hill Recordings in Hamburg auf.

… machen sehr minimalistische Musik, der es jedoch an Nichts fehlt, was unter anderem an Deniz Ciceks Stimme liegt.

… verraten außer Tourdates kaum mehr von sich bei Myspace oder ihrer Blogspotseite.

Wo bin ich?

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