Wolf People – Steeple

12. Dezember 2010 § 2 Kommentare

Straight from the 70ies or late 60ies landed here for your ears in a Time Machine…

Jede Wette, dass man das erste richtige Album der Wolf People aus heutiger Sicht als echten Klassiker des Psych-Folk-Rock bezeichnen würde, wäre es tatsächlich  vor 40-50 Jahren erschienen. Das Veröffentlichungsdatum sagt aber etwas von Oktober 2010, sodass man sich erst einmal Augen und Ohren reiben muss, wenn man das vorher noch nicht wußte. Tatsächlich bewegt sich die Band aus Bedfordshire sehr gekonnt zwischen Größen wie Jethro Tull, Yes oder Barclay James Harvest und erfindet deswegen nichts neues, schenkt aber diesem Genre (und auf merkwürdige Art auch der vergangenen Musik-Epoche) ein wunderbares Album mit neuen Liedern in altem Gewand.

Jedes Stück für sich ist ein kleines Kunstwerk mit gelungenen Rhythmuswechseln und Instrumentalparts, die nie wie künstlich-zwanghaft eingeschoben, sondern selbstverständlich wirken und trotzdem überraschen. Weil sich das durch die Anordnung der Songs auf der Platte auch für das gesamte Album sagen lässt, bleibt es immer spannend, driftet nie in Belanglosigkeit ab. Es darf also genauer hingehört werden, gezwungen wird man dazu aber nicht, denn Steeple ist eingängig und unangestrengt genug, um es nebenher laufen zu lassen. Auch inhaltlich ist Steeple ein organisches Ganzes, denn alle Lieder behandeln Geschichten und Mythen von Orten in Großbritannien, Castle Keep z.B. steht in Newcastle. Aufgenommen wurde das Album in dem umgebauten Hühnerstall eines walisischen Bauernhofs aus dem 17. Jahrhundert. Vielleicht war ja doch eine Zeitmaschine mit im Spiel?

Der zweite Song des Albums, Tiny Circle.

Portugal. The Man

31. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

… kommen aus Alaska, erzählen nach Konzerten gerne von Erlebnissen mit Bären und Elchen in verkatertem Zustand. À propos Konzerte: Wer die Gelegenheit haben sollte: Sofort hingehen!

…machen bunte und abwechslungsreiche Musik, kein Album ist wie das davor (Psychedelic, Progressive Rock, Indie, …). Oder in zwei Worten:  Sehr experimentell.

Sänger John Baldwin Gourley entwirft häufig auch Plattencover und Booklet der CDs, Highlight: The Satanic Satanist („und noch mal umklappen, und noch mal, … und noch mal, … DA ist die CD!“).

Mehr Infos gibt’s hier: zur offizielle Homepage

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort psychedelic auf Kaleidoskopklimpern.

%d Bloggern gefällt das: